Bringt die Geiseln heim!

Letzten Samstag zählte man den 225. Tag seit dem Hamas-Angriff auf Israel und der Entführung der Geiseln. Noch immer sind etwa 130 Männer, Frauen und Kinder in deren Gewalt, wobei einige (viele?) bereits als tot gezählt werden. Je mehr Zeit vergeht, desto geringer die Chance, die Geiseln lebend nach Hause zu bringen.

Mutter der Hamas-Geisel Edan Alexander wendet sich an die Regierungen und an die Weltöffentlichkeit, sich für die Befreiung der Geiseln einzusetzen
Yael Alexander, Mutter von Edan Alexander, der als Geisel seit über 225 Tagen von der Hamas gefangen gehalten wird, richtet sich an die Regierungen mit der Forderung, die Befreiung der Geiseln als höchstes Ziel zu setzen.

Wie schon öfter seit dem 7. Oktober, dem „schwarzen Samstag“, war ich auch diesmal auf der Kundgebung für die Befreiung der Geiseln am „Geiselplatz“, wie der Platz vor dem Tel Aviver Museum jetzt heißt. Unter dem Motto „bringt sie heim“ – #BringThemHomeNow – finden dort jede Woche am Samstagabend Massenkundgebungen für die Befreiung der Geiseln statt.

Anstatt wieder einen langen Post zu schreiben, verweise ich auf die Webseite der Familien von Geiseln und Vermissten. Außerdem findet ihr zahlreiche Fotos auf meiner englischsprachigen Webseite. Ein Blick in die Augen der Familienangehörigen, oder in die Gesichter der Menschen auf dieser Kundgebung, sagen mehr als tausend Worte.

Nachtrag: Im April unterzeichneten 18 Staats- und Regierungschefs eine gemeinsame Forderung für „die unverzügliche Freilassung aller von der Hamas in Gaza seit mehr als 200 Tagen festgehaltenen Geiseln“. Diese Länder sind Argentinien, Brasilien, Bulgarien, Kanada, Kolumbien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Österreich, Ungarn, Polen, Portugal, Rumänien, Serbien, Spanien, Thailand, Großbritannien und die USA. Die anderen 175 Staaten auf der Welt scheren sich einen Dreck darum.

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