Heiko’s Blog

Israel öffnet sich dem Tourismus

Seit Ausbruch des Corona-Virus war die Einreise nach Israel nur Israelis bzw. hier wohnenden und arbeitenden Menschen gestattet. Diesen Sommer startete dann das Land ein Pilotprojekt, das einer begrenzten Zahl von Reisegruppen die Einreise nach Israel ermöglichte.

Das alles ändert sich jetzt. Ab 1. November 2021 dürfen laut neuer Einreisebestimmungen neben Reisegruppen auch Individualreisende nach Israel fliegen. Allerdings müssen alle Einreisenden vollständig geimpft sein bzw. nachweisen können, dass sie von Corona genesen sind.

Geburtskirche Bethlehem
Die „Schlange“ vor der Geburtsgrotte – Bethlehem Geburtskirche

Wenn seit der letzten Impfung bis zum Tag des Rückflugs aus Israel mehr als 180 Tage verstreichen sollten, ist zudem ein „Booster“ erforderlich, d.h. eine weitere Impfung.

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Mit Reisegruppe unterwegs

Nach einem langen, Corona-bedingten „Urlaub“ gehe ich jetzt endlich wieder auf Tour. Diesmal bin ich mit einer Reisegruppe aus Deutschland unterwegs, fast alle junge Erwachsene. Für sie ist es der erste Israelbesuch. Warum betone ich das? Weil Israel ansteckend ist und die Besucher immer wieder zurück kommen.

Israel hat am 19.9.2021 wieder vorsichtig seine Grenzen für Urlauber geöffnet. Die Einreise ist alles andere als einfach. Zur Zeit dürfen generell nur organisierte Reisegruppen nach Israel einreisen und brauchen dafür eine Genehmigung der israelischen Behörden. Die Reisenden müssen vollständig geimpft sein. Falls die zweite Impfung am Tag der Ausreise aus Israel mehr als 6 Monate zurück liegt, ist auch eine 3. Impfung, der sogenannte „Booster“ erforderlich. Außerdem braucht man eine Reiseversicherung, die explizit Corona abdeckt.

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Reisegruppen können ab 19.9. wieder nach Israel reisen – jedoch unter strengen Bedingungen

Wie vor einigen Tagen mitgeteilt wurde, dürfen organisierte Reisegruppen ab dem 19.9.2021 wieder nach Israel reisen. Allerdings sind die Anforderungen an die Reisenden streng: nur wer alle Bedingungen erfüllt, darf nach Israel.

Wie aus den Medien und aus einem Rundschreiben an Reiseveranstalter zu erfahren ist, wurde das bereits im Mai diesen Jahres gestartete Tourismus-Pilotprojekt erneut aufgenommen. Entfallen soll aber die Einschränkung bezüglich der Anzahl der Reisegruppen. Außerdem wurden einige Bestimmungen dem jetzigen Kenntnisstand zu COVID-19 angepasst.

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Reisen nach Israel – Corona-Bestimmungen

Israel war auf dem besten Weg, ein Corona-freies Land zu werden. Doch leider kam es vor einer Woche, am 21.6.2021, zu einem sprunghaften Anstieg neuer Covid-19-Fälle. Bei aller Vorsicht muss man aber auch die Proportionen erkennen: die Zahl der Erkrankten stieg von 49 pro Tag auf 125. Noch wenige Tage davor lag die Zahl der Neuerkrankten auf einstelligem oder niedrigem zweistelligen Wert. Israelische Gesundheitsexperten betonten ganz klar, dass man hier nicht mit einer Wiederkehr der Corona-Ausbrüche wie Ende letzten Jahres oder im Frühjahr rechnet.

Antiquitäten- und Trödelmarkt in Tel Aviv – das Leben in Israel ist fast wieder normal
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Corona-Bestimmungen

Hinweis: Dieser Artikel stammt vom 21.4.2021 und wurde hier neu gepostet.

Vor einigen Tagen erklärte Israels Tourismus-Minister, dass Israel plane, am 23. Mai seine Tore zunächst für eine begrenzte Zahl von Reisegruppen zu öffnen. Wie zudem zu erfahren war, müssen alle Touristen, die Israel besuchen wollen, dafür einen PCR-Coronatest sowie einen Corona-Antikörpertest vorweisen. Der Corona-Antikörpertest bestätigt, dass die Person entweder erfolgreich geimpft oder eine Coronavirus-Infektion hinter sich hat und immun ist. Die beiden Tests müssen innerhalb von 72 Stunden vor dem Abflug nach Israel durchgeführt werden!

Blick auf den See Genezareth vom Pilgerhaus Tabgha
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Halbmond und Hakenkreuz: Das Dritte Reich, die Araber und Palästina (Buchbesprechung)

Das von Klaus Michael Mallmann und Martin Cüppers herausgebrachte Buch „Halbmond und Hakenkreuz: Das Dritte Reich, die Araber und Palästina“ befasst sich mit einem gerne verschwiegenen Kapitel der Geschichte. Dabei wird man als Deutscher in arabischen Ländern geradezu unweigerlich damit konfrontiert, selbst in unserer heutigen Zeit.

Halbmond und Hakenkreuz: Das Dritte Reich, die Araber und Palästina (Titelbild)
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Naturwelt Tel Aviv

Wer in den letzten Jahren mal in Tel Aviv war, kennt sicherlich den Dschungel an Hochhäusern und Wolkenkratzern. Die schießen hier trotz Covid-19 weiter wie Pilze aus dem Boden. Die meisten Besucher werden aber weniger mit der Naturwelt vertraut sein, die man in bzw. am Rande von Tel Aviv entdecken kann.

Der Yarkon-Park erstreckt sich entlang des gleichnamigen Flusses von der Mittelmeerküste, dem Tel Aviver Hafen und dem Reading-Kraftwerk mehrere Kilometer Richtung Osten. An seinen Ausläufern liegen die Nachbarstädte Ramat Gan und Bnei Brak. An schönen Tagen strömen Tausende von Menschen in diesen weitläufigen Park. Anwohner machen Picknicks, Grillen Kebabs oder Hühnchen, gehen einfach nur spazieren oder machen ihren täglichen Jogging-Lauf.

Reading-Kraftwerk in Tel Aviv
Reading-Kraftwerk bei Sonnenuntergang
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Ein Frohes und Gesundes Neues Jahr 2021

Happy New Year 2021 from Jerusalem, Israel

Frohes Neues Jahr
Jerusalem im Dezember. Ein Frohes Neues Jahr 2021!

Das Jahr 2020 war ein verrücktes Jahr. Plötzlich aus dem Nirgendwo kam die Corona-Krise, mit z.T. schweren Folgen in zahlreichen Ländern auf der Welt. Reiseverbote bzw. Einschränkungen sowie Quarantänevorschriften haben eine Reise nach Israel für Touristen nahezu unmöglich gemacht. Und wer möchte schon verreisen, wo man nicht weiß, welchen potentiellen Gefahren man durch CoVID-19 ausgesetzt ist. Das Gebot des Tages „soziales Distanzieren“ lädt auch nicht gerade zum Kennenlernen fremder Länder und Menschen ein. Fahren wir nicht in die Ferne, um etwas von dem Land und den Leuten kennenzulernen und z.B. die Atmosphäre des Suks (Markts) in den engen Gassen der jerusalemer Altstadt zu genießen?

Für viele meiner Reisenden, die ich hier geführt habe, war gerade die Begegnung mit den Menschen des Landes besonders prägend. Erstbesucher sind oft erstaunt, dass das tägliche Zusammenleben der jüdischen und arabischen Bevölkerung ja doch eher ein „Miteinander“ ist. Israel mangelt es auch nicht an heiligen Orten, antiken Stätten (Städten), historischen und kulturellen Zielen sowie an atemberaubenden Landschaften. Und doch sind es die Menschen, die die Straßen mit Leben füllen.

Doch gibt es zum Ende des Jahres 2020 auch gute Nachrichten. Am 20. Dezember begann man in Israel mit der CoVID-19 Impfung, eine massive Aktion, die in den ersten 12 Tagen bereits über 900,000 Einwohner erfasste. Das sind ein Zehntel der gesamten Bevölkerung Israels. Bis Ende Januar soll ein Viertel der Gesamtbevölkerung geimpft sein. Heute, am letzten Tag des Jahres 2020, habe auch ich die erste von zwei Corona-Impfungen erhalten.

Fighting the corona virus

Bis April oder Mai sollen ca. 4/5 der Bevölkerung geimpft sein. Ausgenommen sind zur Zeit noch Jugendliche bis 16 Jahren, für die CoVID-19 scheinbar keine Gefahr darstellt. Mit dieser fast flächendeckenden Impfung wächst die Hoffnung, dass wir bald zur Normalität zurückkehren können. Was auch bedeutet, dass Israel wieder zu einem Reiseziel wird. Schon seit langem warte ich sehnsüchtig auf den Tag, an dem ich wieder Reisende durch Israel führen kann.

Ich wünsche Ihnen ein Frohes Neues Jahr 2021, viel Glück und Gesundheit!

Mit besten Grüßen,

Heiko

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Unabhängigkeitstag

Heute feiert Israel seinen Unabhängigkeitstag. 72 Jahre ist das Land jetzt alt. Als am 14. Mai 1948 David Ben Gurion in seiner Unabhängigkeitserklärung den Staat Israel proklamierte, wusste er sehr wohl um die Gefahren und Bedrohungen, die dem Land bevorstanden. Damals wie heute ist Israel mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Doch in der zur Zeit wohl größten Herausforderung stehen wir nicht alleine, denn der Corona-Virus COV-19 bedroht die ganze Welt.

Israels Unabhängigkeitstag 2020
Israel feiert seinen 72-sten Geburtstag
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